SCHERMBECK Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat Dienstag die Genehmigung für eine Hähnchenmast in Schermbeck-Üfte gekippt. Das Urteil dürfte Sogwirkung haben, da die Berechnungsmethodik für die Geruchsbelästigung durch solche Betriebe vom Gericht kritisiert wurde.
Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat so auf Klage betroffener Nachbarn reagiert. Die Richter hoben damit eine im September 2009 vom Kreis zugunsten des landwirtschaftlichen Betriebs in Schermbeck-Üfte erteilte immissionsschutzrechtliche Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Hähnchenmastanlage mit bis zu 39.900 Tieren auf.
Bei einem ersten Verhandlungstermin am 26.10. 2010 hatte das Verwaltungsgericht wegen der Ermittlung der auftretenden Geruchsimmissionen sowie der bestehenden Vorbelastung einen Beschluss erlassen, wonach Beweis erbracht werden sollte, wie hoch die Geruchsbelastung tatsächlich ist.
Dabei legte das Verwaltungsgericht für das in einem Dorf gelegene Grundstück dem Betrieb nicht den regelmäßig für den Außenbereich geltenden Immissionswert von 25 Prozent Jahresgeruchsstunden, sondern von 15 Prozent, den Wert für ein Dorfgebiet, zugrunde.
Auf der Seite der Dorstener Zeitung kann man einen Kommentar zu dem Artikel hinterlassen (siehe link unten).
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Dorstener Zeitung, 25.04.2012
Den kompletten Artikel findet man unter:
dorstenerzeitung.de/lokales/schermbeck/Verwaltungsgericht-hebt-Genehmigung-fuer-Haehnchenmast-auf;art4250,1627090
„Wozu eine Wildbrücke in der Region? Wer braucht das?“: Diese Fragen stellte der CDU-Ortsverband Holsterhausen in seiner Aktion „Offenes Ohr für Holsterhausen“.
Auf dem Infoabend stellte Christoph Beemelmans, Revierleiter in der Üfter Mark, das nach wie vor umstrittene Projekt vor. Rund 30 Holsterhausener wollten sich im Revier des Regionalverbands Ruhr (RVR) direkt ein Bild machen, um mehr über das Naturschutzprojekt auf dem Gebiet der Gemeinde Schermbeck zu erfahren.
Aber: Die vergleichsweise große Zahl der Interessierten ließ keine Ortsbesichtigung der Wildbrückenbaustelle zu, da diese grundsätzlich nur von der Autobahn 31 aus zugänglich ist, bedauert René Franken, Pressesprecher des Ortsverband. Trotzdem stellte sich Beemelmans den kritischen Fragen der Gäste.
Auch durch die WAZ informiert, ergab sich in der Gruppe ein breites Meinungsbild. Vor allem die immense Summe, die in dieses Naturschutzprojekt fließt, bewegte viele. So kostet die Brücke 4,5 Mio €, die dazugehörige Wildwarnanlage samt Kilometer langem Zaun rund 500 000 €.
Beemelmanns erläuterte, die Wildbrücke sei ein Projekt des Bundesministeriums für Verkehr. Der Bundeswildwegeplan habe bereits vor Jahren Bedarf für eine vor allem vom Rotwild nutzbare Wechselmöglichkeit im Bereich der Üfter Mark über die A 31 festgestellt. Der Landesbetrieb Straßen.NRW übernehme nach der Fertigstellung den Unterhalt und der RVR als Reviereigner sorge für die Begrünung der Brücke sowie die Pflege.
Die „scharf gestellte“ Wildwarnanlage an der B 224 zwischen dem Freudenberg und der Erler Gemeindegrenze sei notwendig: Denn: Die Fachleute erwarten, dass die Üfter Mark beim überregionalen Wild eine zentrale Rolle als Durchzugs- und Paarungsrevier für das Rotwild spielen werde, so Beemelmans.
Er äußerte sich auch zu oft kritisierten Folgen für Wildbestände in Dorsten und zu erwartende Schäden durch mögliche, größere Wanderungsbewegungen von Wildschweinen durch Deuten und weiter nach Dorsten: Schwarzwild bewege sich bereits heute ohne Probleme über die Autobahn. Die Tiere queren die Trasse über eine Brücke am Markenweg. Spuren im Schnee haben dies schon bewiesen. Die Wildbrücke solle dagegen die seit dem Bau der A31 durchtrennten Wanderungsbewegungen des Rotwilds von den Niederlanden bis in den Teutoburger Wald ermöglichen. Wolfgang Ittner, Vorsitzende des Ortsverbands: „Ich freue mich über den anregenden Austausch, auch zu kritischen Fragen.“ Er hoffe weiterhin auf mehr sachliche Informationen, um auch künftig „das Projekt in der öffentlichen Diskussion begleiten zu können“.
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DerWesten, 12.04.2012
Den kompletten Artikel findet man unter:
derwesten.de/staedte/dorsten/wildbruecke-als-querungshilfe-id6548608.html
Die Wildwarnanlage an der B 224 ist nun in Betrieb. Sie soll verhindern, dass Wild und Autofahrer sich unvorbereitet auf der Straße begegnen.
Bei den Toren am Rhader Weg wurden die schwergängigen Gasdruckfedern wieder ausgebaut. Nun fallen die Tore durch ihr eigenes Gewicht wieder zu, wie Revierförster Christoph Beemelmans demonstriert. (Foto: Berthold Fehmer)
Die Wildwarnanlage an der B 224 ist am Dienstag in Betrieb genommen worden. Damit werden Autofahrer gewarnt, falls Tiere den 400 Meter breiten Durchlass zwischen der Zaunanlage durchqueren wollen. Auf Wärme und Bewegung reagieren die acht verbauten Sensoren, die aus rund drei Metern Höhe den Streifen sechs bis sieben Meter neben der Straße rund um die Uhr überwachen. Wenn etwa ein Hirsch in diesen Bereich kommt, löst die Anlage aus.
Dann werden vier elektrische Verkehrsschilder aktiviert, die mit LED-Technik ein blinkendes „Wildwechsel“-Symbol anzeigen und die Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 auf 50 Kilometer pro Stunde herabsetzen. „Nach zwei Minuten werden die Schilder wieder ausgeschaltet“, so Ludger Igel, Projektleiter bei Straßen.NRW.
Dass ein Rotwild so schnell über die Straße rennt, dass die Autofahrer nicht mehr rechtzeitig gewarnt werden, komme vermutlich kaum vor, sagt Gerhard Klesen vom RVR. „Die Tiere gehen meistens sehr verhalten über die Straße. Wenn ein Tier etwa von Hunden gejagt würde, dann könnte es zu so einem Fall kommen.“
(Foto: Berthold Fehmer)
28 Unfälle waren in den vergangen Jahren durchschnittlich an der B 224 zu verzeichnen. Im vergangenen Jahr waren es 24 – in diesem Jahr erst einer. „Diesen Effekt hat die Baustelle bereits gehabt“, freut sich Kleesen. Die meisten Unfälle gab es allerdings auch immer in der dunklen Jahreszeit. „Wenn die Tiere durch das Licht der Autos geblendet werden.“
Im Klever Wald gebe es bereits eine Wildwarnanlage – diese funktioniere allerdings nicht mit Infrarot-Sensoren, sagt Kleesen. Eine Anlage wie die an der B 224 ist demnach die erste in ganz Nordrhein-Westfalen.
In Sachsen-Anhalt, so Igel, habe man mit einer Infrarot-Anlage hingegen bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. „Die Unfälle gehen dort fast gegen Null.“
Jegliche Aktivität der Anlage wird übrigens automatisch protokolliert. Die Daten landen bei der Firma „Swarco Traffic Systems“, für die Johannes Börsch als Projektleiter ebenfalls den Betriebsbeginn und die Abnahme der Anlage verfolgte.
Gekostet haben die Wildwarnanlage und der Zaun, deren Errichtung rund sechs Monate dauerten, rund 550.000 Euro.
Leser der Dorstener Zeitung hatten sich beschwert, dass es schwierig sei, als Radfahrer durch die Tore zu kommen, die am Rhader Weg aufgebaut wurden. Revierförster Christoph Beemelmans bestätigte, dass in den Toren zunächst Gasdruckfedern eingebaut waren, die für einen schwergängigen Betrieb sorgten.
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Berthold Fehmer, Dorstener Zeitung, 13.03.2012
Den kompletten Artikel findet man unter:
dorstenerzeitung.de/lokales/schermbeck/Wildwarnanlage-arbeitet-an-der-B-224;art4250,1585033
Die von Lisa Schellberg und Julia Ufermann geleitete Katholische Landjugendbewegung organisierte am Wochenende die 50. Altkleidersammlung für Pater Clemens Wein. Beteiligt waren auch Daniel Steinkamp, Lars Ufermann, Marvin Dahlhaus, Niklas Linneweber, Jens Hatkämper, Tobias Underberg, Jan Bienbeck und Marius Zenker.
Auf dem Altschermbecker Markplatz wurden die gesammelten Textilien von KLJB-Mitgliedern auf einen Anhänger verladen.
Die Textilien wurden auf dem Platz vor der Dreifachturnhalle gesammelt und von mehreren Jugendlichen verladen. In Einzelfällen fuhren die Jugendlichen auch durch Schermbeck, Uefte und Erle, um angemeldete Textilien mit einem Autoanhänger abzuholen.
Die gesammelten Altkleider wurden inzwischen nach Nordhorn zu Pater Beda gebracht. Dort werden sie nach Qualitätsmerkmalen sortiert und anschließend vermarktet. Nur sehr wenige Textilien landen im Reißwolf und werden dann als Putzwolle verwertet.
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Helmut Scheffler, Dorstener Zeitung, 21.02.2012
Den kompletten Artikel findet man unter:
dorstenerzeitung.de/lokales/schermbeck/48-000-Euro-fuer-beduerftige-Kinder;art4250,1563523
Am Samstag, den 17. März 2012 führt die Gemeinde Schermbeck zwischen 9.00 Uhr und 12.30 Uhr in Zusammenarbeit mit den Vereinen und Organisationen erneut eine Umweltaktion durch. Achtlos an den Wegrändern weggeworfene Abfälle sollen eingesammelt werden, um ein umweltgerechtes Verhalten der Bevölkerung zu fördern.
Alle interessierten Teilnehmer -auch Einzelpersonen- werden gebeten, sich auf dem Bauhof der Gemeinde Schermbeck, Im Heetwinkel / Ecke Landwehr, vor Beginn der Sammlung zu treffen. Schutzhandschuhe und Mülltüten werden dort ausgegeben. Für Sammler, die im Ortsteil Gahlen, Dämmerwald und Weselerwald sammeln möchten, besteht die Möglichkeit, Sammeltüten und Schutzhandschuhe nach vorheriger Terminabsprache am Bauhof (Tel.: 02853/748) entgegenzunehmen.
Alle Teilnehmer an der Sammelaktion erhalten nach der Aktion am Bauhof eine Erbsensuppe und Getränke.
Für die Teilnehmer an der Sammelaktion besteht eine Unfallversicherung, sofern diese sich in eine Teilnehmerliste aufnehmen lassen, die im Bürgerbüro des Schermbecker Rathauses geführt wird (Telefon 0 28 53 / 910 0; Email: info@schermbeck.de).
Die eingesammelten Abfälle sind am Bauhof abzuliefern. Sollten im Einzelfall Gegenstände gefunden werden, die wegen ihrer Größe oder aus sonstigen Gründen nicht transportiert werden können, so sollen die Fundstellen benannt werden, damit eine kurzfristige Abholung durch die Mitarbeiter des Bauhofes gewährleistet werden kann. Auch gefüllte Mülltüten, die nicht mitgenommen werden können, werden durch den Bauhof eingesammelt. Die Sammelaktion wird sich auf die Außenbereiche beschränken. Den teilnehmenden Vereinen und Organisationen wird freigestellt Schwerpunkte für die Sammlung zu benennen.
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schermbeck.de
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